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Du bist nicht allein!

3. August 2019

Wann immer du meinst, allein mit etwas zu sein: Es ist eine Illusion.
Wir sind immer verbunden.

Es ist an der Zeit, sich von kräftezehrenden und destabilisierenden Beziehungen loszusagen. Sich zu lösen von Menschen, die dir schaden.
Und gleichzeitig die Verbindung zu Menschen aufnehmen, die dich wachsen lassen. Beziehungen einzugehen, die dich aufblühen lassen. Das ist dein Geburtsrecht.

Dass du dich gelegentlich allein fühlst, hängt unter anderem damit zusammen, dass man dir das weisgemacht hat: Das, was du willst, ist nicht relevant. So wie du bist, akzeptieren wir dich nicht hier. Wenn du dich nicht änderst, dann gehörst du nicht dazu. Nur wenn du nach meinen/unseren Vorstellungen lebst, dann bist du willkommen.

Das ist eine Illusion, die du jetzt aufgeben kannst. Es ist eine Täuschung und es ist jetzt möglich, dass du dich ent-täuschst.
Das mag schmerzhaft sein, denn es beinhaltet die Möglichkeit, dass das, wie du bist jetzt gelebt hast, nicht mehr stimmig ist. Dass das, was du bisher in dein Leben gelassen hast, und was dir eventuell schadet, gar nicht zu dir gehört.

Du erlagst möglicherweise einer Täuschung.

Ent-täuschung findest du hier: https://marcushorndt.de/emde

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Über Wasser

2. August 2019

Auf den Wellen reiten…oder untergehen.

Ein schönes Synonym, wie ich finde und ein wichtiger Impuls, die eigene Haltung zu hinterfragen.

Wie entscheidest du dich?

Überrollen dich deine Herausforderungen, gehst du im Alltag unter? Oder nimmst du die Herausforderungen an und begrüsst sie als Wachstumschancen?

Andere Wellenreiter findest du hier: https://marcushorndt.de/emde

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Es ist an der Zeit

30. Juli 2019

Es ist an der Zeit, dass wir aus dem Kreislauf der Verletzungen aussteigen.
Es ist an der Zeit, dass wir erkennen, dass wir verletzt wurden. Und dass auch wir verletzen.
Es ist an der Zeit, dass wir den Zusammenhang zwischen beidem erkennen.
Es ist an der Zeit, dass wir ehrlich sind. Auch wenn es schmerzhaft ist. Dass wir dazu stehen, dass wir verletzt wurden und auch verletzen.

Das erfordert Mut.

Es erfordert Mut, weil wir uns öffnen und uns dem anderen ganz zumuten.
Es erfordert Mut, weil wir den Schmerz eigentlich nicht mehr spüren wollen.
Es erfordert Mut, weil es leichter ist, den anderen die Schuld für unser Gefühl zu geben.
Es erfordert Mut, weil wir nicht wissen, was dann passiert.

Was bringt uns das?

Wir werden ganz zu uns finden.
Wir werden die volle Verantwortung übernehmen können für alles, was uns begegnet und für alles, was wir in die Welt herausgeben.
Wir werden den anderen freilassen.
Wir werden glücklich sein und auch andere in Frieden lassen.
Wir werden ganz und können Heilung auch weitergeben.

Es ist an der Zeit: https://marcushorndt.de/emde

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Demut

29. Juli 2019

Manchmal ist es ausreichend, auf einer Wiese unter dem Sternenhimmel zu nächtigen, um ausreichend Demut zu erfahren.

Demut vor dem, was ist. Vor unserem verschwindend kleinen Menschsein, das sich hier trifft mit unserer unendlichen Größe.

Demut vor unserem Weg, den wir bis hierhin gegangen sind. Und vor allem auch vor dem Weg, den der andere gegangen ist.

Demut vor dem Wunder des Lebens, das sich uns durch unsere Kinder immer wieder zeigt.
Und wie es sich für uns selbst zeigt, jeden Morgen, wenn wir wieder auf dieser Welt erwachen dürfen.

Wie wir jeden Tag durch das, was wir Essen, unseren Körper nähren. Wie wir mit unseren Beziehungen und durch das, mit dem wir uns beschäftigen, unser Geist genährt wird.
Welche Erfahrungen wir hier machen und welche Entscheidungen wir tagtäglich treffen.
Das, was uns ausmacht als Mensch.

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Hör mir zu!

28. Juli 2019

Wenn ich dir etwas sagen will, dann sage ich in den seltensten Fällen einfach „Hör mir zu“.

Manchmal schreie ich, manchmal weine ich. Dann ist es wirklich dringend. Vielleicht bin ich müde oder habe Hunger. Ich habe es nicht gleich gemerkt, da ich so vertieft in etwas anderes war.

Manchmal bin ich vielleicht ganz still. Trotzdem brauche ich ganz dringend, dass du mich hörst. Ich ziehe mich zurück, weil ich gerade selbst keine Verbindung nach draußen eingehen kann. Dann ist es besonders wichtig, dass du das siehst und schaust, was ich gerade brauche.

Manchmal nerve ich dich, zerre an dir, zerre an deinen Nerven. Ich weiß dann einfach nicht, wohin mit mir. Vielleicht kannst du mich einfach in den Arm nehmen. Oder ich brauche einen Moment deine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Manchmal teste ich, wer du bist. Wo deine Grenzen sind. Wie reagierst du auf mich. Wo fängst du an? Dann reicht es, wenn du mir das ganz offen zeigst. Ohne mich zu verletzen. Ich meine es nicht böse, aber ich bin neu hier und will unbedingt dazugehören. Dazu muss ich verstehen, wie das hier läuft. Damit, wie du reagierst, zeigst du mir das.

Manchmal werde ich wütend. Dann hat jemand oder etwas vermutlich meine Grenzen überschritten. Nimm dir bitte einfach einen Moment, um herauszufinden, was das gewesen sein könnte, und was ich jetzt brauchen kann. Es hilft mir nicht, wenn du jetzt auch wütend wirst, oder von mir verlangst, dass ich mich beruhige. Ich bin eben gerade wütend.

Hier wirst du gehört: https://www.facebook.com/groups/598143540323618/

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Kinder müssen koopieren!

27. Juli 2019

​​Hast du dir schon einmal richtig deutlich gemacht, was es heißt, wenn Kinder kooperieren „sollen“?
​​Ist dir klar, dass Kooperation beinhaltet, dass beide (Parteien) das gleiche Ziel haben? Die Definition von „Kooperation“ beinhaltet, dass das Zusammenwirken „zweckmässig“ ist und „mit gemeinschaftlichen Zielen“ vonstatten geht.

​​Oh…

​​Es beinhaltet nicht, dass ICH ein Ziel habe und das Kind bitteschön zu kooperieren hat. Weil ich ja:

  • ​​keine Zeit habe
  • ​​jetzt lang genug gewartet habe
  • ​​schon groß bin
  • ​​und es besser weiß
  • ​​dringend irgendwo hin muss
  • ​​mit der Oma nun mal besprochen habe, dass wir kommen
  • ​​für etwas schon Geld ausgegeben habe
  • ​​man das nun mal so macht
  • ​​jetzt nicht einfach hier weiter rumsitzen will

​​Und ja, auch wenn wir das eventuell vor einiger Zeit schon mit dem Kind besprochen haben und es zu der Zeit ein gemeinsames Ziel war, heißt das nicht, dass es das auch heute oder jetzt noch ist. Je nach Alter des Kindes kann das ganz schön schnell schwanken.

​​Und das ist ok so!

​​Irgendwo haben wir gelernt, dass eine Umorientierung etwas Schlechtes ist. Völliger Quatsch. Wir lieben es nur, das Kind in seiner Spontanität zu beschneiden. Weil es damit schmerzhaft unsere eigene Unfähigkeit zu Spontanität anrührt? Weil es uns daran erinnert, dass wir uns einem Haufen Konventionen und „das macht man eben so“ schon lange unterworfen haben; auf Kosten unserer Freiheit und Individualität? Dass wir uns nicht trauen, zu dem zu stehen, was wir eigentlich wollen und stattdessen den Plan eines Anderen verfolgen?

​​Natürlich gibt es in unserer großen Erwachsenenwelt Dinge, die zu erledigen sind und auch Dinge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt sein sollten. Möglicherweise können wir das aber öfter hinterfragen. Und manchmal wirkt ein kurzer Moment innehalten und dem anderen Menschen seinen Raum für ein paar Minuten zu lassen, schon Wunder. Mache ich übrigens auch so, wenn ich es mit dem Auto eilig habe. Immer mal jemanden im Stau reinlassen, der abbiegen will, und spätestens nach dem dritten bin ich weitaus weniger gestresst. Und komme trotzdem nicht später an.

​​Vielleicht ist dir aufgefallen, dass Kinder spontaner sind, je frischer sie hier noch sind. Sie sind ja auch gerade erst hierher gekommen! Alles ist neu, Gewohnheiten müssen erst gebildet werden und Annahmen und Voraussagen erst getroffen werden. Das hilft uns zu überleben.
​​Allerdings sollten wir dem nicht SOOO viel Gewicht beimessen, dass wir die Heranwachsenden in ihrer Art, die Welt hier zu erkunden, ständig daran messen, wie flexibel und spontan wir selbst noch sind.

​​Übrigens…der absolute Stillstand unseres Geistes ist der Tod. Just sayin’…
​​
​​Raum für Kooperation: https://marcushorndt.de/emde

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Lade deinen Müll woanders ab

26. Juli 2019

Ich stehe dafür nicht zur Verfügung.
Such dir andere.
Oder noch besser: Übernimm die Verantwortung für deinen eigenen Müll.
Warum soll ich das machen? Ich muss mich um meinen eigenen Shit kümmern. Aufräumen, ausmisten. Für bisher wahr Gehaltenes loslassen. Meine eigenen Verletzungen heilen.

Ich kann mich nicht noch um dich kümmern.

Wenn du wütend bist, wenn du dich ohnmächtig fühlst, oder bedroht, nicht gesehen, klein…dann geh los, und sorge für dich. Nimm es in die Hand!

Wenn du stattdessen mich verurteilst oder pauschal bewertest, dann zeigt dir das mehr über dich selbst als du vermutest. Es zeigt dir, wie du denkst, wie du die Welt siehst. Wie du deine Schwächen einschätzt und wie sehr du mit dir selbst im Reinen bist.

Du kennst mich ja überhaupt nicht. Du kennst nicht den Weg, den ich gegangen bin. Du hast nicht meine Erfahrungen gemacht und meine Entscheidungen getroffen.

Also, bitte geh los und entsorge deinen Müll selbst.

Kein Platz für Müll: https://marcushorndt.de/emde

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Deine Entscheidung, meine Entscheidung

25. Juli 2019

Wie geht das eigentlich…gemeinsame Entscheidungen treffen?
Immer wieder kommen wir an die Grenzen unserer Beziehungen, wenn wir Lösungen finden müssen, obwohl wir uns vielleicht völlig gegensätzlich positionieren.

Dann setzt schnell der Kampf ein: Wer hat recht, wessen Lösung ist die bessere, was ist nachhaltiger, langfristiger, angenehmer?
Wir werfen unsere Meinungen – wie wir etwas finden – mit in den Topf und spätestens dann wird es schwierig, Lösungen zu finden.

Schmeiß deine Meinung weg.

Finde lieber heraus, was dir wichtig ist. Und sei ehrlich, ob es sich um einen Wert handelt, der dich lediglich kurzfristig besser fühlen lässt, oder ob es um etwas Fundamentales geht. Finde heraus, was deine Werte sind und dann trau dich, diese auch zu zeigen. Dich entsprechend zu positionieren und damit auch angreifbar zu werden. Lerne, dich dem anderen zuzumuten.

Genau so, wie du das Recht hast, deine Werte zu leben, gestehe auch dem anderen seine Werte zu. Um nichts anderes geht es.
Auf dieser Basis lassen sich Lösungen finden. Aber bitte behalte deine Meinung für dich.

Es sei denn, ich bitte dich darum!

Meine Meinung: zeige dich mit deinen Werten in unserer Gruppe https://marcushorndt.de/emde

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Der beste Vater deiner Kinder!

24. Juli 2019

Der beste Vater deiner Kinder!

Er ist es.
Er ist der beste Vater für deine Kinder.
Er ist es deshalb, weil er der einzige Vater ist. Er muss nichts dafür tun, nichts leisten, nichts richtig machen, nichts so machen, wie du es dir vorstellst.
Er ist perfekt.
Er ist der perfekte Vater deiner Kinder.

Also, lass ihn auch einfach mal machen.

Er hat ein gutes Gefühl für eure Kinder. Auch wenn es manchmal nicht so recht sichtbar ist. Vielleicht weil du es erdrückst, mit deinem Gefühl.
Du kannst ihm vertrauen; er wir es zu jedem Zeitpunkt so gut machen, wie er es kann und weiß. Wenn er es besser wissen würde oder könnte, würde er es ganz sicher machen.
Vertrau ihm einfach mal und schau, was es dir bringt. Und was es deinen Kindern bringt.

Stell dir vor, sie können so frei aufwachsen, dass sie auch die männliche Energie in sich ohne Schuld oder Scham leben können. Ohne, dass diese jemand verurteilt, schmäht oder sie dafür beschämt.
Es verletzt die Kinder im Übrigen unmittelbar, wenn du ihm nicht vertraust, ihn seine männliche Energie nicht weitergeben lässt. Wenn du sie schmähst, verurteilst; wenn du ihm misstraust.

Damit verletzt du die Kinder.

Stell dir vor, sie können ganz ohne Wertung aufwachsen und alles aufsaugen, was ihnen geboten wird. Ihre männlichen und weiblichen Anteile ganz leben und entfalten.
Sie würden dadurch bedingungslose Liebe kennenlernen. Annahme dessen, was ist.
Auch sie selbst könnte so bedingungslos lieben und dies später einfach weitergeben.
Sie würden keinen Kampf kämpfen gegen einen Teil von sich selbst. Und später gegen ihre Partner. Sie würden ebenso bedingungslos lieben können und annehmen, was ist.

Das wäre schön.

Lass ihn einfach mal machen, auch wenn du es anders machen würdest. Auch wenn du eine andere Meinung davon hast, was jetzt gerade besser wäre. Es ist nur eine Meinung. Lass ihn einfach mal machen; auf die Gefahr hin, dass du entdeckst, dass es für die Kinder eine Qualität ist und eine wertvolle Ressource!

Er ist der beste Vater für deine Kinder!

Andere Elternteile kennenlernen: https://marcushorndt.de/emde

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Deine Angst, meine Angst

23. Juli 2019

Hast du Angst um dein Kind?

Wir alle werden diese Frage von Zeit zu Zeit mit „ja“ beantworten.
Lies dir die Frage an dieser Stelle nochmals durch: Hast DU Angst um dein Kind?

Es ist deine Angst. Bevor du deinem Kind sagst, wie es etwas besser machen, gar nicht machen, schnell machen, langsamer machen…irgendwie anders machen soll, ziehe in Betracht, dass du dich auch selbst um deine individuelle Angst kümmern kannst. Es muss nicht unbedingt auf die Art sein, dass du dein Kind anders sein lassen willst.

Wenn natürlich nicht sein Leben oder seine Gesundheit nachhaltig in Gefahr ist! Natürlich sollten wir eingreifen, wenn das Kind nicht abschätzen kann, dass das, was es gerade vorhat, eine ernsthafte Gefahr für sich oder andere darstellt.

Aber nur dann!

Es lohnt sich, genau diese Schwelle als Toleranzgrenze festzulegen und in allen anderen Fällen das Kind lediglich wertungsfrei zu beob-achten.
Wir werden erstaunliche Erfahrungen machen, indem wir seinen Weg und seine Erfahrungen als etwas Persönliches und Wertvolles achten. Wir werden feststellen, dass der Andere Lösungen und Wege findet, die wir so nicht hätten vorhersehen können. Diese Haltung wird unsere Perspektive weiten.
Solange wir es nicht durch unser Eingreifen verhindern. Wenn wir dem heranwachsenden Menschen diese Achtung entgegenbringen, ermöglichen wir nicht nur ihm oder ihr ein wertvolles, eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben, sondern können selbst noch über unsere eigenen – erlernten – Limitierungen herauswachsen.

Welch eine Chance.

Wenn du auch über dich hinauswachsen willst, schau in unserer Gruppe vorbei: https://marcushorndt.de/emde