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Das Leben ist kein Ponyhof!

27. September 2019

Was, wenn doch?

Was, wenn das Leben von uns eigentlich will, dass wir wie nackte, haarige Mini-Pferde durch die Wiesen hüpfen? Im Paradies leben und die totale Fülle um uns herum genießen.

Das Leben ist kein Wunschkonzert!

Was wenn doch? Wenn wir erkennen, dass wir zu jeder Zeit genau das Leben leben, das perfekt auf uns zugeschnitten ist? Wenn wir den Unterschied erkennen zwischen: „Ich will es anders“ und „es ist genau das, was ich brauche“. Dann lernen wir möglicherweise auch, die richtigen Fragen zu stellen.

Es geht nicht immer nur um dich!

Was, wenn doch? Um wen soll es denn sonst in deinem Leben gehen?

Man kann nicht alles haben!

Was, wenn es sogar so gedacht ist?

Rein biologisch ist es so, dass wir extrem anpassungsfähig sind und vom genetischen Material her alles mitbringen, um in den verschiedensten Gegenden unserer Erde leben können und allen denkbaren Herausforderungen gewachsen sind.

Wer erzählt uns dann so etwas?

Möglicherweise Menschen, denen der Schmerz darüber, es selbst nicht so gelebt zu haben, so groß ist und die nicht bereit sind, sich ihm selbst zu stellen?

Zum Ponyhof hier entlang: https://marcushorndt.de/kreis

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Schwein und Hund

26. September 2019

Es steckt in uns drin. Wir sind voll darauf ausgerichtet: Energie sparen.

Deshalb fällt es uns so schwer, neue Wege zu gehen und etwas Neues auszuprobieren.

Den Körper betreffend reden wir auch vom „inneren Schweinehund“. Was eigentlich gemein ist, denn er hat uns ja gedient. Wir mussten ja Energie sparen, da wir nicht wussten, ob wir morgen ein Mammut erlegen würden, oder nicht. Und unser Körper durfte auch nicht versagen, wenn wir gerade unterwegs sind und uns plötzlich einer Gefahr gegenüber sehen.

Jetzt brauchen wir ihn nicht mehr. Wir leben im Überfluss (und merken es oft nicht mal), aber er ist immer noch da.

Er ist auch da, wenn es darum geht, alte Überzeugungen über Board zu werfen, oder das, was wir glauben, zu hinterfragen.

Er ist da und setzt unser System auf Energiesparen. Alles fühlt sich unangenehm an, wenn wir versuchen, uns aufzuraffen, etwas zu verändern, einen Schritt zu tun, dran zu bleiben. Irgendwie von den alten Gewohnheiten und Zuständen zu lösen.

Also…begrüße deinen inneren Schweinehund, ehre ihn und heiße ihn liebevoll willkommen. Danke ihm und sag ihm, dass du ihn nun nicht mehr brauchst.

Am besten in Gemeinschaft: https://marcushorndt.de/kreis

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24. September 2019

Geht nicht, will nicht, wird nicht

Hältst du auch so daran fest, warum etwas in deinem Leben nicht geht?

Warum du nicht beweglicher, sportlicher, fitter sein kannst? Weil du eben Schmerzen hast? Weil du eben die Knieprobleme hast und den Bandscheibenvorfall hattest?

Dass du keine Zeit hast, weil du eben irgendwas anderes machen musst?

Dass etwas für dich einfach nicht erreichbar ist, weil du eben diese oder jeden Hindernisse hast?

Natürlich kommen wir hierher mit verschiedenen Voraussetzungen, Interessen und Körpern und werden im Laufe unseres Lebens vor sehr diverse Herausforderungen gestellt. Wir bekommen individuelle Aufgaben.

Im Prinzip ist es sogar so, dass das Leben, das wir haben, perfekt(!) auf uns zugeschnitten ist. Der Grund: Es wäre sonst einfach anders. Wenn etwas anderes besser für uns passen würde, dann hätten wir das.

Das ist vermutlich auch der Grund, warum uns Veränderungen oft so schwer fallen: Das, was wir haben (inklusive unseres Körpers, unserer Beziehungen und unser individuellen Herausforderungen), passt perfekt für uns und hält uns genau die Aufgaben bereit, die wir benötigen, um weiter zu kommen.

Sich neu auszurichten und den Schmerz zu fühlen, den das Loslösen vom Alten mit sich bringt, ist keine geringe Aufgabe.

Lass dich unterstützen: http://marcushorndt.de/kreis

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Eine Frage der Perspektive

23. September 2019

Jeden Tag haben wir die Wahl: Stören wir uns an etwas, beschweren wir uns, regen uns auf, finden es blöd, wollen irgendwas anders. Oder sehen wir, welche Schönheit ihm innewohnt, was es zu bieten hat, was dahinter steckt. Was will es möglicherweise von uns.

Ich kann mein Kind nervig finden und anstrengend. Und ich kann gleichzeitig die pure Liebe in ihm erkennen.

Ich kann mein Leben als ein Gefängnis betrachten, und gleichzeitig erkennen, dass ich dadurch die Enge fühlen darf.

Ich kann mein Gegenüber und das, was er sagt, hässlich finden und abstoßend. Gleichzeitig ist es mir möglich, die Schönheit in allem zu entdecken.

Als Kind habe ich mir irgendwann gesagt, dass doch jeden Menschen irgendwer anders schön finden muss. Ich habe mir das dann versucht vorzustellen (und übe das seitdem) und plötzlich gab es für mich keine hässlichen Menschen mehr.

Diesen Gedanken zu leben macht wirklich frei!

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Sei lieb!

22. September 2019

Wo lebst du noch den Wert Gehorsam?

Wir haben Gehorsam schon von frühester Kindheit an geübt. Es ist daher kein Leichtes, das in unserem Leben aufzudecken.

Hinzu kommt, dass es unser Überleben gesichert hat, da wir von denen abhängig waren, die größer und mächtiger waren. Wir mussten gehorsam sein, wenn es gefordert wurde, sonst mussten wir mit dem Tod rechnen. Evolutionär gesehen.

Es ist nicht weniger existentiell, da wir uns in so starker Abhängigkeit befunden haben, dass wir nicht riskieren durften, verstoßen oder oder nicht mehr geliebt zu werden.

Und etwas, das unser Leben gesichert hat, sind wir weniger bereit, herzugeben.

Daher interessiert mich, Gehorsam von zwei Seiten zu beleuchten: Da, wo wir ihn in unserem eigenen Leben leben und dort, wo wir den Wert immer noch weitergeben.

Wo handeln wir so, dass es für jemand anderen gut ist, aber definitiv nicht für uns?

Wo tun wir etwas, weil es „schon immer so gemacht“ wurde?

Wo tun wir etwas nicht, weil es ein Verbot gibt? Das rational überhaupt nicht nachvollziehbar ist.

Vielleicht gehen wir einer Arbeit nach, die wir eigentlich hassen, nur um Geld zu bekommen, um es für etwas auszugeben, was uns kurzfristig Erleichterung verschafft?

Wann sagen wir unserem Kind, dass es „hören soll“?

Wann ziehen wir es am Arm, da wir weiterwollen?

Wann sagen wir ihm, dass man das eben so macht?

Wann schicken wir es zur Schule, obwohl wir sehen, dass es ihm dort nicht gut geht? Stellen uns womöglich noch auf die Seite der Institution?

Wann bringen wir es in den Kindergarten, obwohl es nicht will?

Das Wort zum Sonntag: https://marcushorndt.de/kreis

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Hygiene

21. September 2019

Bei dem Wort „Hygiene“ denken wir sofort an Sauberkeit, Körperpflege und die Vermeidung von Krankheit zum Beispiel.

Aber was ist mit Beziehungs-Hygiene; Hygiene unseres Geistes? Ist es ok, unseren Geist vermüllen zu lassen? Uns zu infizieren? Krank zu werden von toxischen Beziehungen?

Wir sollten auch geistige Hygiene betreiben, um gesund und klar zu bleiben. Um jederzeit aus unserem vollen Potential schöpfen zu können. Alles andere kostet einfach zu viel Energie!

Wenn wir es zulassen, dass Menschen ihre ungeklärten Angelegenheiten als Seelenmüll bei uns abladen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn wir selbst unsere Lebensenergie verlieren und in einen Überlebensmodus übergehen. Sie geht einfach bei dem Versuch drauf, Ordnung zu halten. Und Dinge zu sortieren, die gar nicht zu uns gehören.

Das betrifft auch jede andere Information, die wir in uns hineinlassen. Jede Nachrichtensendung, jede „Werbung“, jedes Buch, jeder Film.

Mein Rat: Choose wisely! Und bitte Hygiene ganzheitlich betreiben. Ist übrigens auch nach außen attraktiver.

Zum Saubermachen hier entlang: http://marcushorndt.de/kreis

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Abseits der Wege

20. September 2019

Abseits der Wege liegt das Unbekannte
Abseits der Wege ist es holprig
Abseits der Wege gibt es Heidelbeeren
Abseits der Wege ist es aufregender
Abseits der Wege findest du neue Perspektiven
Abseits der Wege ist es gefährlicher
Abseits der Wege stehen die besten Blumen
Abseits der Wege geht niemand voran
Abseits der Wege ist es ruhiger
Abseits der Wege ist es rauher
Abseits der Wege kommst du auf neue Ideen
Abseits der Wege bist du allein
Abseits der Wege liegt die Kreativität
Abseits der Wege gibt es keine Prototypen
Abseits der Wege hast du eine höhere Chance, dich selbst zu erkennen

Abseits der Wege: https://marcushorndt.de/kreis

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Was glaubst du, wer du bist??

19. September 2019

Wie oft haben wir diesen Satz gehört.
Natürlich mit einer Einfärbung, die uns glauben lassen will, dass es nicht ok so ist. Dass wir uns etwas erlaubt haben, was uns nicht zusteht. Oder etwas nehmen wollten, was nicht uns nicht gehört. Etwas herausnehmen.

Glaubst du, wer du bist?

Vielleicht glaubst du es nicht mehr. Vielleicht hast du dir die Stimmen zu eigen gemacht, die damals so laut und mächtig waren. Auch wenn sie da draußen gar nicht mehr sind, plapperst du Ihnen nach und glaubst ihnen mehr als dir.

Erlaubst du dir so zu sein, wie du bist?
Denkst du, dass es dir zusteht, so zu sein?
Nimmst du dir etwas heraus?
Auch wenn die anderen denken, dass…

Ich glaube an dich!
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Schwarzes Schaf

17. September 2019

Bist du auch eher das schwarze Schaf? In Familie, im Kollegenkreis, in der Hausgemeinschaft? Vielleicht sogar im Freundeskreis?
Schmerzt es dich manchmal, dass du scheinbar immer gefordert bist, dich rechtfertigen zu müssen?
Dass du nicht so bist, wie „die Anderen“ und damit auch irgendwie isoliert?

Was wäre, wenn du erkennen würdest, dass das eine Illusion ist und es noch ganz viele schwarze Schafe gibt, die genauso fühlen?
Dann ist man schon nicht mehr so allein. 🙂

Nicht vergessen: Anders zu sein, hat die Qualität, neue Perspektiven in die Welt zu bringen.

Mehr bunte Schafe: https://marcushorndt.de/kreis

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Du bist, was du glaubst.

12. September 2019

Wenn wir einmal kurz der Annahme glauben schenken wollen, dass alles, was wir meinen zu wissen, lediglich etwas ist, was wir glauben. Es könnte sein, dass sich dann unser Weltbild komplett auf den Kopf stellt.

Wenn wir nur kurz annehmen, dass wir nicht die Geschichte sind, die wir meinen zu sein. Sondern dass es lediglich eine Geschichte ist, die wir uns immer und immer wieder erzählen. Es könnte unser Selbstbild komplett verändern.

Wenn wir nur einen Moment lang für wahr erachten, dass das, was wir Realität nennen, nur ein persönliches Konstrukt ist aus Annahmen und Vorhersagen, die wir selbst in jedem Moment treffen. Dann wären wir offen, in jedem Moment auch neue Annahmen und Vorhersagen treffen zu können. Und damit würde sich unsere Zukunft – und damit das, was wir im nächsten Moment Realität nennen – komplett neu gestalten.

Wir wären nicht mehr nur unsere Geschichte. Und ein Stück weit hätten wir uns in die Selbstermächtigung begeben, unser Leben neu auszurichten.

Das wäre was: https://marcushorndt.de/kreis