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Hygiene

21. September 2019

Bei dem Wort „Hygiene“ denken wir sofort an Sauberkeit, Körperpflege und die Vermeidung von Krankheit zum Beispiel.

Aber was ist mit Beziehungs-Hygiene; Hygiene unseres Geistes? Ist es ok, unseren Geist vermüllen zu lassen? Uns zu infizieren? Krank zu werden von toxischen Beziehungen?

Wir sollten auch geistige Hygiene betreiben, um gesund und klar zu bleiben. Um jederzeit aus unserem vollen Potential schöpfen zu können. Alles andere kostet einfach zu viel Energie!

Wenn wir es zulassen, dass Menschen ihre ungeklärten Angelegenheiten als Seelenmüll bei uns abladen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn wir selbst unsere Lebensenergie verlieren und in einen Überlebensmodus übergehen. Sie geht einfach bei dem Versuch drauf, Ordnung zu halten. Und Dinge zu sortieren, die gar nicht zu uns gehören.

Das betrifft auch jede andere Information, die wir in uns hineinlassen. Jede Nachrichtensendung, jede „Werbung“, jedes Buch, jeder Film.

Mein Rat: Choose wisely! Und bitte Hygiene ganzheitlich betreiben. Ist übrigens auch nach außen attraktiver.

Zum Saubermachen hier entlang: http://marcushorndt.de/kreis

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Abseits der Wege

20. September 2019

Abseits der Wege liegt das Unbekannte
Abseits der Wege ist es holprig
Abseits der Wege gibt es Heidelbeeren
Abseits der Wege ist es aufregender
Abseits der Wege findest du neue Perspektiven
Abseits der Wege ist es gefährlicher
Abseits der Wege stehen die besten Blumen
Abseits der Wege geht niemand voran
Abseits der Wege ist es ruhiger
Abseits der Wege ist es rauher
Abseits der Wege kommst du auf neue Ideen
Abseits der Wege bist du allein
Abseits der Wege liegt die Kreativität
Abseits der Wege gibt es keine Prototypen
Abseits der Wege hast du eine höhere Chance, dich selbst zu erkennen

Abseits der Wege: https://marcushorndt.de/kreis

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Was glaubst du, wer du bist??

19. September 2019

Wie oft haben wir diesen Satz gehört.
Natürlich mit einer Einfärbung, die uns glauben lassen will, dass es nicht ok so ist. Dass wir uns etwas erlaubt haben, was uns nicht zusteht. Oder etwas nehmen wollten, was nicht uns nicht gehört. Etwas herausnehmen.

Glaubst du, wer du bist?

Vielleicht glaubst du es nicht mehr. Vielleicht hast du dir die Stimmen zu eigen gemacht, die damals so laut und mächtig waren. Auch wenn sie da draußen gar nicht mehr sind, plapperst du Ihnen nach und glaubst ihnen mehr als dir.

Erlaubst du dir so zu sein, wie du bist?
Denkst du, dass es dir zusteht, so zu sein?
Nimmst du dir etwas heraus?
Auch wenn die anderen denken, dass…

Ich glaube an dich!
https://marcushorndt.de/kreis

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Schwarzes Schaf

17. September 2019

Bist du auch eher das schwarze Schaf? In Familie, im Kollegenkreis, in der Hausgemeinschaft? Vielleicht sogar im Freundeskreis?
Schmerzt es dich manchmal, dass du scheinbar immer gefordert bist, dich rechtfertigen zu müssen?
Dass du nicht so bist, wie „die Anderen“ und damit auch irgendwie isoliert?

Was wäre, wenn du erkennen würdest, dass das eine Illusion ist und es noch ganz viele schwarze Schafe gibt, die genauso fühlen?
Dann ist man schon nicht mehr so allein. 🙂

Nicht vergessen: Anders zu sein, hat die Qualität, neue Perspektiven in die Welt zu bringen.

Mehr bunte Schafe: https://marcushorndt.de/kreis

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Du bist, was du glaubst.

12. September 2019

Wenn wir einmal kurz der Annahme glauben schenken wollen, dass alles, was wir meinen zu wissen, lediglich etwas ist, was wir glauben. Es könnte sein, dass sich dann unser Weltbild komplett auf den Kopf stellt.

Wenn wir nur kurz annehmen, dass wir nicht die Geschichte sind, die wir meinen zu sein. Sondern dass es lediglich eine Geschichte ist, die wir uns immer und immer wieder erzählen. Es könnte unser Selbstbild komplett verändern.

Wenn wir nur einen Moment lang für wahr erachten, dass das, was wir Realität nennen, nur ein persönliches Konstrukt ist aus Annahmen und Vorhersagen, die wir selbst in jedem Moment treffen. Dann wären wir offen, in jedem Moment auch neue Annahmen und Vorhersagen treffen zu können. Und damit würde sich unsere Zukunft – und damit das, was wir im nächsten Moment Realität nennen – komplett neu gestalten.

Wir wären nicht mehr nur unsere Geschichte. Und ein Stück weit hätten wir uns in die Selbstermächtigung begeben, unser Leben neu auszurichten.

Das wäre was: https://marcushorndt.de/kreis

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Kopfgesteuert

11. September 2019

Unser Verstand ist toll! Mit ihm haben wir ein Werkzeug an der Hand, mit dem wir unfassbar praktisch Probleme lösen können, Voraussagen treffen, Entscheidungen fällen können. Wir haben große Dinge damit erschaffen, fliegen zum Mond, zerschmettern Atome, bauen Häuser und Autos.

Verstand ist männliche Energie: Vorwärts preschend, analysierend, umsetzend.

Aber…auch wenn er ein mächtiges Problemlösungs-Tool ist: Wenn es keine Probleme gibt, dann schafft er welche. Einfach, um weiterarbeiten zu können!

Der Verstand ist nicht alles. Wir dürfen das Herz und den Bauch nicht vergessen! „Aus dem Bauch heraus“ sollte ein gutes Gegengewicht zum Kopf bilden. Sonst könnte es sein, dass wir in die falsche Richtung laufen. Besonders wir Männer.

Unser Herz sollte bei allem, was wir tun, dabei sein. Es gibt dem erst einen Sinn.

Vermutlich erklärt unser Verstand uns das anders: Er legt Wert darauf, dass etwas belegbar ist. Berechenbar und beweisbar. Dass es universell und zielorientiert ist.

Eine einfache Frage kann uns weiterhelfen, zu entscheiden, was jetzt gerade wichtig ist: Wenn ich morgen sterben würde, hat mich das erfüllt, was ich heute erlebt habe? War ich glücklich?

Kopf, Herz und Bauch: https://marcushorndt.de/kreis

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Einfach mal aufgeben.

7. September 2019

Hast du schon mal in Erwägung gezogen, den Widerstand komplett aufzugeben?

Nicht mehr kämpfen, bis zum Schluss? Keine Überzeugungsarbeit mehr leisten, keinen Widerstand?

Auch nicht mehr zu bewerten oder verurteilen; einfach lassen?

Vielleicht auch das Jammern aufzugeben? Sich nicht mehr in Schicksalsgemeinschaften auf dem gleichen Level halten?

Nicht mehr verändern wollen, was sich von Dir nicht ändern lassen will?

Manchmal ist es Zeit zu kämpfen.

Und manchmal ist es an der Zeit, aufzugeben.

Nicht im Sinne von „Resignieren“. Eher von „Durchlassen“, „Freilassen“, „Fallenlassen“. Oder „alles mit sich machen lassen“.

Ich glaube, irgendwann kommt man dahin, zu erkennen, dass es in den meisten Fällen der einzige Weg ist, um wirklich weiter zu kommen. So paradox es sich auch anfühlen mag:

Den Widerstand fallen lassen, um etwas Neues zuzulassen.

Dann ändern sich die Dinge draußen auch. Manchmal sofort, manchmal brauchen sie noch Zeit, um zu sehen, ob du es wirklich ernst meinst.

Es lohnt sich https://marcushorndt.de/emde

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Ich wünsche dir

6. September 2019

Warum können wir Wünsche unseres Kindes so oft nicht einfach stehen lassen! Einfach nur hören, wahrnehmen, einfühlen. Und vor allem stehen lassen; nicht gleich erklären, warum es nicht geht.

Natürlich sind nicht alle Wünsche und möglicherweise nicht alle gleich zu erfüllen. Wir leben in einer komplexen Welt, die viele Angebote hat und die viele Signale an uns sendet. Und ja, sie sendet auch viele „du brauchst das“-Signale. Auch an uns Große.

Wenn ein Kind etwas will, was im Moment nicht zu erfüllen ist, setzt meist sofort unser Verstand ein und erklärt detailliert, warum es nicht geht.

Aber das hat das Kind ja gar nicht gemeint! Es hat einfach nur deutlich gemacht, dass es das jetzt will. Möglicherweise mit der ganzen Kraft seiner Stimme, möglicherweise mit vollem Körpereinsatz. Möglicherweise war es wütend und sehr frustriert, dass es nicht geht. Vielleicht traurig, weil es den Verlust dessen – in seiner Vorstellung war es schon eingetreten! – erst verarbeiten muss.

Und das letzte, was es jetzt braucht, ist, ein erklärender Erwachsener, der ihm alle Gründe aufzählt, warum es nicht geht.

Das Spannende daran ist, dass wir auch diese Kinder waren, die sich eingesetzt haben für ihre Wünsche und Träume. Und wütend waren und traurig, dass es noch nicht soweit ist. Und dann waren da diese Großen, die uns haarklein erklärt haben, warum es nicht geht. Die vielleicht sogar unsere Wut, Frustration und Trauer abgelehnt haben.

Wir haben es einfach übernommen! Nicht nur dem Kind gegenüber, sondern auch uns: Wir erklären uns täglich, was alles nicht geht und warum, obwohl wir es so gerne in unserem Leben hätten. Wir so gerne an dem Punkt wären, etwas erreicht hätten, umgesetzt hätten.

Wann hört das auf?

Jetzt?

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Deine Verantwortung

5. September 2019

Wie stehst du dem Vorschlag gegenüber, die komplette Verantwortung für dein Leben zu übernehmen?

Geht das überhaupt? Kann man die komplette Verantwortung für das eigene Leben übernehmen?

Was bedeutet es überhaupt?

Für mich sind drei Punkte entscheidend:

Wir sollten uns bewußt machen, was der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung ist.

Die Sprache kann ein guter Wegweiser sein: Schuld IST man, Verantwortung kann man ÜBERNEHMEN.

Schuld ist passiv, Verantwortung aktiv. Richte ich meinen Blick auf die Vergangenheit und was da alles war, oder übernehme ich die Gestaltung meiner Zukunft.

Außerdem ist das Konzept Schuld etwas, das uns übergeholfen wurde im Laufe unserer individuellen und auch gesellschaftlichen Entwicklung. Kein Mensch kommt hier her und fühlt sich „schuldig“; unsere Natur ist an sich schon „Unschuld“. Bei einer guten Begleitung und wohlwollenden Vorbildern entwickeln wir die Fähigkeit zur Verantwortung.

Immer, wenn wir beginnen, auf fremden Baustellen zu graben, dann sind wir auf dem Holzweg.

Das beginnt schon so sanft damit, dass wir uns eine Opferrolle buddeln und uns darin begraben. Es heißt dann: „Ja, aber die anderen!“, oder, „Ja, aber das System!“. Manchmal auch, „Ich kann nichts dafür!“, oder „Wenn nur diese oder jene Umstände nicht wären!“.

Klar gibt es Umstände und ganz sicher gibt es Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben. Und genau das ist der Knackpunkt: Wenn wir keinen Einfluss haben, sollten wir jede Energie fallen lassen, sie doch ändern zu wollen. Stattdessen könnten wir uns ausschliesslich darauf fokussieren, worauf wir Einfluss haben. Und das liegt fast ausschliesslich immer bei uns selbst.

Verantwortung für die eigenen Fehler und Fehltritte zu übernehmen, heißt auch immer, sich selbst dafür vergeben. Solange wir mit der Vergangenheit hadern, werden wir nicht ins „Jetzt“ kommen können. Und dieses „Jetzt“ ist nun mal der einzige Zeitpunkt, zu dem wir die einen neuen Weg einschlagen können und damit einen Einfluss auf unsere Zukunft nehmen zu können.

Übernimm Verantwortung https://marcushorndt.de/emde

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Du nährst, wofür du deine Energie verwendest!

3. September 2019

In den Zeiten von sogenannten „Wahlen“ wird immer deutlich, wie wir Menschen ticken.
Es endet meist bei: „Wir gegen die“
Auch in seiner leichtesten Form, etwa „Wir haben die besseren Ideale“, bedeutet es nichts anderes und treibt die Spaltung voran.

Das sogenannte „Parteiensystem“ braucht die Spaltung. Seine Absicht ist die Trennung. Nur so kann man Menschen gruppieren und von den hochgehaltenen Zielen überzeugen und für sich gewinnen.
Natürlich würden die meisten Beteiligten negieren, dass ihre Absicht Trennung oder Spaltung ist. Sie ist dennoch fest verankert in der Struktur.

Es erinnert mich an das „Schulsystem“, dessen Beteiligte oder Verfechter ebenso negieren würden, dass ihr höchster persönlicher Wert „Gehorsam“ ist. Jedoch liegt er dem Schulsystem zutiefst zugrunde. Wäre das anders, wäre die Schule ein Ort, der Menschen freilässt. Der die Menschen in ihren individuellen Bedürfnissen und Zielen unterstützt. Und sie nicht zwingt, mit dutzenden Gleichaltrigen eine Dekade ihres Lebens – fremdbestimmt – dem zu vermittelnden Stoff zu lauschen.

Du bestimmst, welche Energie du wo hineingibst. Mit jedem Unmut, jeder Wutbekundung, Ohnmachtserklärung, jedem Bewerten, Ablehnen und jeder Selbsterhöhung trägst du zur Spaltung bei. Auch wenn deine Ideale edel sind und deine Absicht rein. Es bleibt Spaltung.

Was ist die Alternative?

Meines Erachtens löst es sich in dem Moment auf, in dem wir all das, was uns – individuell oder kollektiv – begegnet, lediglich als Symptom betrachten. Jedes Symptom hat als einzigen Zweck, die ihm zugrundeliegende Ursache sichtbar zu machen.
Es mutet aus dieser Sicht idiotisch an, Energie dafür aufzuwenden, Symptome verdrängen zu wollen.
Die einzige Folge dessen wird sein, dass das Symptom – möglicherweise an anderer Stelle – um so heftiger hervortritt.

Achte auf deinen Fokus! https://marcushorndt.de/emde