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Schwein und Hund

26. September 2019

Es steckt in uns drin. Wir sind voll darauf ausgerichtet: Energie sparen.

Deshalb fällt es uns so schwer, neue Wege zu gehen und etwas Neues auszuprobieren.

Den Körper betreffend reden wir auch vom „inneren Schweinehund“. Was eigentlich gemein ist, denn er hat uns ja gedient. Wir mussten ja Energie sparen, da wir nicht wussten, ob wir morgen ein Mammut erlegen würden, oder nicht. Und unser Körper durfte auch nicht versagen, wenn wir gerade unterwegs sind und uns plötzlich einer Gefahr gegenüber sehen.

Jetzt brauchen wir ihn nicht mehr. Wir leben im Überfluss (und merken es oft nicht mal), aber er ist immer noch da.

Er ist auch da, wenn es darum geht, alte Überzeugungen über Board zu werfen, oder das, was wir glauben, zu hinterfragen.

Er ist da und setzt unser System auf Energiesparen. Alles fühlt sich unangenehm an, wenn wir versuchen, uns aufzuraffen, etwas zu verändern, einen Schritt zu tun, dran zu bleiben. Irgendwie von den alten Gewohnheiten und Zuständen zu lösen.

Also…begrüße deinen inneren Schweinehund, ehre ihn und heiße ihn liebevoll willkommen. Danke ihm und sag ihm, dass du ihn nun nicht mehr brauchst.

Am besten in Gemeinschaft: https://marcushorndt.de/kreis

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