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Sei lieb!

22. September 2019

Wo lebst du noch den Wert Gehorsam?

Wir haben Gehorsam schon von frühester Kindheit an geübt. Es ist daher kein Leichtes, das in unserem Leben aufzudecken.

Hinzu kommt, dass es unser Überleben gesichert hat, da wir von denen abhängig waren, die größer und mächtiger waren. Wir mussten gehorsam sein, wenn es gefordert wurde, sonst mussten wir mit dem Tod rechnen. Evolutionär gesehen.

Es ist nicht weniger existentiell, da wir uns in so starker Abhängigkeit befunden haben, dass wir nicht riskieren durften, verstoßen oder oder nicht mehr geliebt zu werden.

Und etwas, das unser Leben gesichert hat, sind wir weniger bereit, herzugeben.

Daher interessiert mich, Gehorsam von zwei Seiten zu beleuchten: Da, wo wir ihn in unserem eigenen Leben leben und dort, wo wir den Wert immer noch weitergeben.

Wo handeln wir so, dass es für jemand anderen gut ist, aber definitiv nicht für uns?

Wo tun wir etwas, weil es „schon immer so gemacht“ wurde?

Wo tun wir etwas nicht, weil es ein Verbot gibt? Das rational überhaupt nicht nachvollziehbar ist.

Vielleicht gehen wir einer Arbeit nach, die wir eigentlich hassen, nur um Geld zu bekommen, um es für etwas auszugeben, was uns kurzfristig Erleichterung verschafft?

Wann sagen wir unserem Kind, dass es „hören soll“?

Wann ziehen wir es am Arm, da wir weiterwollen?

Wann sagen wir ihm, dass man das eben so macht?

Wann schicken wir es zur Schule, obwohl wir sehen, dass es ihm dort nicht gut geht? Stellen uns womöglich noch auf die Seite der Institution?

Wann bringen wir es in den Kindergarten, obwohl es nicht will?

Das Wort zum Sonntag: https://marcushorndt.de/kreis

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